Zertifikate

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Zertifikate als Geldanlage



Zertifikate sind ebenfalls beliebte Geldanlagen. Sie stellen ein Wertpapier in Form einer Schuldverschreibung oder einer Anleihe dar. Das erste Zertifikat, welches zur Gruppe der Derivate zählt, wurde 1989 von einer Bank herausgegeben und an der Börse gehandelt. Mittlerweile nehmen die Zertifikate jedoch auch einen sehr wichtigen Platz an der Börse ein, bedenkt man, dass der Handel mit ihnen bereits im ersten Halbjahr des letzten Jahres 136 Milliarden Euro ausmachte.

Grundsätzlich kann man zwischen den Partizipationszertifikaten und den Zertifikaten mit definiertem Rückzahlungsprofil unterscheiden. Die ersteren sind z. B. Tracker-, Index- oder Themenzertifikate. Ihr Wert folgt jeweils dem Basiswert. Bei den Zertifikaten mit definiertem Rückzahlungsprofil wird bei der Fälligkeit ein Wert angenommen, der von vorab festgelegten Bedingungen abhängig ist. Zu diesen zählen die Optionsscheine, die Aktienanleihen oder auch Discount- und Express-Zertifikate.

Die Index-Zertifikate z. B. besitzen einen Basiswert. Dieser ist der jeweilige Aktien- oder Rohstoff-Index. In den meisten Fällen werden Index-Zertifikate 1:100 im Verhältnis zum Index gehandelt.

Discount-Zertifikate dagegen sollen besonders risikoarm sein. Das heißt, sie bieten einen Begrenzung des Risikos an, sind jedoch auch in Bezug auf die Renditen nach oben hin begrenzt. Sie eignen sich deshalb wohl am ehesten für sicherheitsorientierte Anleger, die nur geringe und kalkulierbare Risiken eingehen wollen.



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