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Das Festgeld stellt eine ganz ähnliche Geldanlage wie das Tagesgeld dar. Allerdings gibt es hier einen entscheidenden Unterschied. Beim Tagesgeld kann man täglich über sein Geld verfügen, beim Festgeld hingegen bleibt das eingezahlte Geld solange auf dem Konto, wie es bei der Kontoeröffnung vereinbart wurde. Will man früher an sein Geld heran kommen, so muss man Verluste bei den Zinsen hinnehmen.
Auch die Zinsen werden beim Festgeld vorab für die gesamte Laufzeit festgelegt. Sie sind durch die geringere Flexibilität auch oft höher als beim Tagesgeld.
Das Festgeldkonto, auf welches das Festgeld eingezahlt wird, läuft ebenfalls parallel zum Girokonto. Ihr Festgeld nimmt dann die Bank zum Beispiel für
die Finanzierung eines anderen Bankkunden, oder legt es bei Dritten Anbietern zu noch besseren Konditionen an.
Die unterschiedlichen Banken haben hier auch verschiedene Angebote für ihre geplante Kapitalanlage vorzuweisen. Während die einen besonders hohe Zinsen bieten, verlangen andere eine Mindesteinlagesumme. In den meisten Fällen liegt diese zwischen 2.500 und 5.000 Euro, also in einem noch vertretbaren Rahmen. Andere Kreditinstitute dagegen begrenzen das Festgeld sogar auf einen Höchstbetrag, dieser Fall ist jedoch eher selten. Die Laufzeiten für das Festgeld unterscheiden sich dabei aber erheblich. Man kann hier zwischen einer Anlage von einem Monat bis zu fünf Jahren und länger wählen. Somit kann das Geld auch für überschaubare Zeiträume fest angelegt und damit besser verzinst werden.
Man sollte aber auch hier darauf achten, dass die Bank Mitglied in einem der Einlagensicherungsfonds ist, damit das Geld auch im Ernstfall abgesichert ist.
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