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Immer mehr Menschen interessieren sich auch für ausländische Immobilien, besonders in den "Sonnenländern" wie
Spanien, Italien und Portugal
sind prachtvolle Villen und Bungalows direkt am Strand sehr beliebt. Diese machen jedoch keinen wesentlichen Bestandteil des privaten Vermögensaufbaus aus, sodass sie mehr als Beiwerk angesehen werden, um das Portfolio des eigenen Vermögens breiter zu streuen. Ein wesentlicher Nachteil sind die Steuern.
Zwar locken Vermittler mit der Investition in ausländische Immobilien und versprechen hohe Renditen und niedrige Steuersätze. Doch heißt das auch, dass eine Steuererklärung in dem betreffenden Land abzugeben ist. Dafür muss häufig ein spezialisierter Steuerberater angeheuert werden, der zusätzliche Kosten verursacht. Außerdem können Verluste aus ausländischen Immobilien auch nur mit Gewinnen aus der gleichen Immobilie oder einer anderen Immobilie aus demselben Land geltend gemacht werden. Erhält man Verluste aus ausländischen Immobilien und ist nur an einer Immobilie beteiligt, wirken sich die Verluste also voll als Verluste aus und können auch bei der deutschen Steuererklärung nicht mit geltend gemacht werden.
Finanzen oder Kapitalanlagen im Ausland. Sinnvoll sind ausländische Immobilien dann wohl eher als Feriendomizil. Doch hier können sie meist nicht als Geldanlage angesehen werden, weil sie sich, auch bei Vermietung außerhalb der eigenen Ferien, nicht alleine durch diese Einnahmen finanzieren lassen. Wenn man Glück hat, dann steigen die Immobilienpreise im betreffenden Urlaubsland, sodass der Wert der eigenen Immobilie unter Umständen ebenfalls steigt. Doch ob und wann dies der Fall ist, lässt sich wohl kaum voraussagen.
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